Eine Charakterzug, der oft den Unterschied zwischen einem Top-Athleten und einem erfolglosen Hobbysportler ausmacht, ist die Fähigkeit, sich auch an schlechten Tagen dazu aufzuraffen, sein geplantes Training durchzuziehen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass ich gerade an solchen Tagen oft ungewöhnlich gute Trainingseinheiten hinlege. Und nach dem Workout fühle ich mich dann meist besonders gut, denn ich weiss, ich habe den inneren Schweinehund mal wieder besiegt – vielleicht werde ich ja gerade weil ich mich zu dieser Trainingseinheit durchgerungen habe, beim nächsten Wettkampf besser abschneiden. Doch wie stellt man es an, hart und intensiv zu trainieren, obwohl die Laune im Keller ist? Ich habe da ein paar Tricks auf Lager.
Beat it – Ärger ablassen
Stress auf der Arbeit gehabt? Einen richtig dicken Hals? Das sind doch beste Vorraussetzungen für ein ultrabrutales Training. Aggression läßt sich im Hanteltraining sehr gut kanalisieren: Nicht umsonst lassen sich viele Kraftdreikämpfer vor einem Wettkampfversuch von ihren Betreuern regelrecht verprügeln. Wer Du Deinen Ärger an den Gewichten ausläßt, ist das fast schon eine Garantie für ein erfolgreiches Training und als angenehmer Nebeneffekt fühlt man sich hinterher viel entspannter und ausgeglichener, als hätte man auf das Training verzichtet.
Turn up the Volume
Müde und erschlagen von einem anstrengenden Tag? Die richtige Musik bringt Dich wieder auf die Beine. Schnell und laut sollte es schon sein, das treibt an und sorgt für ein energiegeladenes Training. Die Wildecker Herzbuben sind hier eher ungeeignet, ich selber bevorzuge Metallica, AC/DC oder Rammstein beim Training. Aber auch ein donnernder Technobeat kann wahre Wunder wirken.
Time for a Change
Dein Trainingsplan geht noch 3 Wochen, und Du hast jetzt schon keine Lust mehr? Dann mache eine Einheit, aber auch nur diese eine, mal etwas völlig anderes. Wenn Du in einer Maximalkraftphase bist, reduziere das Gewicht und mache ein Pumpworkout mit Supersätzen, bis die Muskeln fast platzen. Machst Du gerade eine Kraftausdauer-Phase, dann lege mal wieder richtig Gewicht auf und zeige den ganzen Fitnessportlern, was schweres Training ist. Aber immer dran denken: Der Plan wird durchgezogen, im nächsten Workout wird wieder nach Vorgabe trainiert. Aber da wird die Lust dann auch sicher wieder zurück sein.
Das waren meine Motivationstipps – kennt Ihr noch andere gute Methoden, wie man den Trainingsfrust besiegen kann?

4 Kommentare
Zu “Turn up the Volume” kann ich nur sagen:STIMMT!!Lasse mir von befreundeten DJs Kopien bewährter und schöner Technostücke machen. A& O sind aber auf jeden Fall ein gutes Headset. Verzichten sollte man auf die äusserst unpraktischen mitgelieferten Ohrstöpsel. Diese sind meistens von billigster Qualität, empfehlen möchte ich klappbare Bügelkopfhöhrer, z.B. von KOSS Sportapro oder Sony. Wenn Ihr mit den Dingern einmal Eure Lieblingsmusik gehört habt, legt Ihr keine anderen mehr an!
Hi
bin ganz Deiner Meinung
Weiter so!!!!!
hallo habe fast 2 jahre nichts mehr gemacht bin seit einer woche vater geworden, und trinke öfters 3-4 bierchen.
ich war sehr starker boxer und guter bodybuilder gleichzeitig. bin sogar trainer was ist los mit mir? vom beruf her bin ich gelernter metallbauer jetzt elektrogeschäft.
15 deutsch türkische power weg. was soll ich nur tun.keine kumpels mehr seit ich verheiratét bin ca 1 jahr her. jeden hab ich hoch gebracht im studio . meine donnerkraft ist weg. danke servus aus bayern hilfe
Hi!
Super Zusammenfassung, ich kann diesen Motivationstricks nur zustimmen dass sie funktionieren!
Als sehr motivierend empfinde ich es abundzu mal neue Übungen auszuprobieren.
Es ist unglaublich wie viele verschiedene es in den ganzen Büchern auf dem Markt gibt.
So kommt kein langweiliger Alltag ins Training.